Dr. med. Rainer Gollhausen, Hautarzt in Dachau
Adresse: Gröbenrieder Str. 6a, 85221 Dachau


Der Diodenlaser

Diodenlaser
Abb.: Dornier

Der Dornier Medilas Diodenlaser arbeitet mit kurzen Lichtpulsen außerhalb des sichtbaren Spektralbereiches mit einer Wellenlänge von 940 Nanometer. Über einen Lichtleiter und ein Handstück wird das Laserlicht auf die zu behandelnde Stelle gelenkt. Ein grünes Pilotlicht zeigt dem Behandelnden exakt die Auftreffstelle. Die Energie des Laserstrahls wird von der Haut wenig, von Gefässen und Haaren stark absorbiert.

Die Behandlung ist nahezu schmerzfrei. Falls Sie jedoch sehr schmerzempfindlich sind, kann die Haut vor der Behandlung mit einer Creme (z.B. Emla®) behandelt werden. Die Haut wird in der Regel während der Behandlung gekühlt und damit vor einer thermischen Schädigung geschützt. Dies erhöht zugleich den Behandlungskomfort.

Beispiele für gut mit Diodenlaser behandelbare Hautveränderungen:

  • Blutschwämme (Hämangiome)
  • Lippenangiome
  • Sternchenangiome
  • erweiterte Äderchen im Gesicht (Couperose)
  • Besenreiser

Das Erscheinungsbild des behandelten Gebiets variiert individuell von Patient zu Patient je nach Ausmaß und Charakteristik der Gefäßerkrankung bzw. der Gefäßveränderung. Unmittelbar nach der Behandlung tritt eine leichte Rötung der Haut ein. Diese verschwindet in der Regel nach wenigen Stunden. Des weiteren kann nach der Behandlung von manchen Gefäßen, insbesondere von Besenreisern, eine Krustenbildung auftreten, die nach einiger Zeit wieder abheilt.

Während kleine Gefäße im Gesichtsbereich nach einmaliger Behandlung vollständig verschwinden können, benötigen Besenreiser an den Beinen oft eine mehrfache Behandlung, öfter auch zusätzlich eine Verödungstherapie. Die gesamte Behandlungsdauer hängt vom Ausmaß der Gefäßveränderungen und der Zahl der Nachbehandlungen ab.

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