Dr. med. Rainer Gollhausen, Hautarzt in Dachau
Adresse: Gröbenrieder Str. 6a, 85221 Dachau


Allergologie – Kontaktallergie:

Substanzen, die auf die Haut kommen, wie Pflanzen, Kosmetika, Farben oder Modeschmuck, können dort eine Kontaktallergie hervorrufen. Je häufiger und intensiver der Kontakt ist, umso mehr steigt die Sensibilisierungsgefahr. So ist bekannt, dass der Ohrlochstich schon in Kindestagen häufiger eine Nickelallergie nach sich bringt.

Die einzelnen Substanzen haben ein unterschiedliches Sensibilisierungsrisiko. Der in den USA weit verbreitete Gift-Efeu (poison ivy) braucht oft nur einen einzigen oder wenige Kontakte mit der Haut, um dann bei jedem erneuten Kontakt eine allergische Hautreaktion mit Rötung, Schwellung, Juckreiz, evtl. Blasenbildung hervorzurufen.

In Urlaubsländern wird zuweilen verbotenerweise das starke Kontaktallergen p-Phenylendiamin dem passageren Henna-Tattoo beigemischt, damit dieses einen schwarzen Farbton bekommt. Hat der Urlauber Pech, so rötet sich 1 bis 3 Wochen nach Auftragen des Urlaubstattoos die angemalte Haut und juckt: eine Kontaktallergie auf p-Phenylendiamin hat sich entwickelt, die ein Leben lang bleibt.

Kosmetika werden speziell auf ein niedriges Sensibilisierungsrisiko untersucht. Trotzdem gibt es zuweilen auch auf diese Kontaktallergien.

Jedes chronische Ekzem kann durch eine Kontaktallergie ausgelöst sein oder diese erst zusätzlich auf Grund seiner verminderten Hautbarriere entwickeln.

Zum Nachweis einer Kontaktallergie wendet der Hautarzt den Epikutantest an.

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